Sommer, Sonne, Outdoor: Perfektes Szenario für die Hochzeit im Grünen

Leichte, luftige Kleidung, die romantisch mit viel Tüll und Spitze einiges verbirgt, aber auch viel zeigt: Das perfekte Brautkleid ist eher luftig. Damit ist schon klar, dass die absolute Traumhochzeit auf jeden Fall eine ist, die im Sommer stattfindet. Denn in unseren Breiten ist die Wetterlage zu keiner anderen Jahreszeit so stabil, warm und sonnig wie im Sommer. Brautkleider sind in der Regel für wenigstens 20° C und sonniges Wetter geschnitten …

Romantisch im Grünen

Hochzeit im Saal kann jeder, das ist zu jeder anderen Jahreszeit auch möglich. Was die Sommerhochzeit so besonders macht ist die Option, im Freien zu feiern. Ein Pavillon, ein paar Tische und Sitzgelegenheiten im Garten, im Park, am Strand oder in der Flussaue: Das ist die perfekte Kulisse für eine Sommerhochzeit. Sonniges, mildes Wetter garantiert gute Laune bei den Gästen wie beim Hochzeitspaar, niemand schwitzt oder friert, niemand aus sich über feuchtes Schuhwerk ärgern. Sollte die Wetterlage doch etwas instabil sein, kann das bei der Planung berücksichtigt werden: Die meisten Hochzeitsausrichter stellen für ungünstige Wetterlagen Zelte zur Verfügung. Unbedingt dran denken: Outdoor-Stühle sind oft aus Holz oder Metall und recht hart. Soll die Trauung ebenfalls im Freien stattfinden, so dass die Gäste länger sitzen müssen, sind Kissen eine gute Idee. Farblich zur Dekoration passend, sorgen sie für die nötige Gemütlichkeit.

Wer im Freien feiert, mag es vermutlich eher natürlich. Warum also unbedingt metallene oder hölzerne Sitzmöbel? Bei trockenem Wetter können duftende Ballen aus Heu (weniger geruchsintensiv aus Stroh) zum Sitzen genutzt werden. Die quaderförmigen Ballen haben genau die richtige Höhe zum Sitzen. Allerdings sollten die Ballen unbedingt mit einer Decke abgedeckt werden, damit die Kleidung auf jeden Fall sauber bleibt und die trockenen Halme nicht pieksen.

Gestaltung mit Naturmaterialien

Die Hochzeit im Freien ist prädestiniert dazu, auf Kunststoff und Folien zu verzichten. Wird die Trauung im Freien vorgenommen, kann mit Blumen, lebenden Pflanzen und Naturmaterialien dekoriert werden. Baumstümpfe dienen als Sitzgelegenheiten oder niedrige Tische. Blüten können in einfachen Flaschen oder Einmachgläsern nicht nur den Tisch, sondern auch den Altar optisch hervorheben. Bänder und Gebinde aus Holz, Bambus, Stroh, Bast und Sisal wirken zwar schlicht, sind aber sehr elegant. Und natürlich sollte die Hochzeit im Freien bei den Gästen als solche bekannt sein: Die Damen sollten zugunsten der Fußgesundheit, der Trittsicherheit und der Rasenschonung auf hohe Absätze verzichten.

Wer das nicht mag, darf Heel Covers verwenden. Die kleinen Plastikkäppchen werden auf die Absätze gesteckt und vergrößern die Trittfläche so weit, dass die Absätze nicht im Rasen versinken. Heel Covers gibt es dezent durchsichtig, aber auch in allen möglichen Farben und damit optisch zur Kleidung passend.

Wer in der Sonnen feiert, dem wird es irgendwann zu hell und zu warm. Körbe mit Sonnenschirmen und Sonnenbrillen, die für die Gäste bereitstehen, sind dekorativ und praktisch. Da kann sich jeder und jede bedienen und einfach das nehmen, was angenehm ist. Gleichzeitig ist für die dekorative Gestaltung gesorgt, thematisch passend natürlich.

Fingerfood und leichte Küche

Ein Hochzeitsessen fällt meist recht opulent aus. Wird die Sommerhochzeit im Freien gefeiert, muss das aber nicht sein. Schwere, süße Torten, Braten und Soßen sind dann eher ungünstig. Denn bei warmem Wetter, dazu noch im Sonnenschein, mag eigentlich niemand schwer und fett essen. Leichte Häppchen, die als Fingerfood bereit stehen, sind da besser geeignet. Als Zutaten eignen sich Obst und Gemüse, Fisch und helles, eher fettarmes Fleisch. Der Catering-Service hat mit Sicherheit ein entsprechendes Angebot auf Lager und kann mit farbenfrohen, leichten Gerichten aufwarten, die einfach und ohne viel Geschirr und Besteck gegessen werden können. Selbstverständlich mit den passenden, sommerlichen Getränken und Eis.

Und das Kleid?

Die Herrenmode sieht im Sommer eher leichte Anzüge in hellem Grau, hellem Blau oder sogar Weiß vor. Für die Damen gilt natürlich ganzjährig Weiß als die Farbe der Wahl. Brautkleider für den Sommer kommen ohne Unterkleider aus, zusätzliche passende Jäckchen, Stolen oder lange Handschuhe werden nicht benötigt. Zumindest nicht zum Wärmen – wer aus modischen Gründen nicht darauf verzichten will, darf natürlich auch im Sommer gerne eher bedeckt heiraten. Auch für die Gäste ist die Sommerhochzeit eine angenehme Sache, sind doch die meisten Kleidungsstücke und Kombinationen für die Damen eher luftig.