Hochzeitsbräuche in Irland

Der schönste Tag im Leben mit irischen Bräuchen wird unvergesslich. “Das Glück der Iren” ist nicht nur ein Sprichwort. Iren leben danach und legen Wert auf Symbole und Traditionen, die das Glück und die Liebe anziehen sollen und Pech und Unglück fern halten.

Vor und während der Hochzeit:

  • – Ehering: Das Symbol ist der traditionelle “Claddagh” Ring. Bestehend aus den Elementen Herz, Hände paar und Krone steht er für Liebe, Freundschaft und Treue. Durch Generationen weiter gegeben, wird er oft als Ehering verwendet.
  • – Hufeisen: Eine alter Brauch der Iren ist das Hufeisen während der Hochzeit mitzutragen. Da ein gewöhnliches Hufeisen zu unhandlich und schwer wäre, wird das Symbol des Hufeisens als Anhänger in der Form verwendet. Das Material kann aus Silber, Gold oder Porzellan bestehen. Wichtig ist, dass die Öffnung des Hufeisens immer nach oben getragen wird. So kann dem Glauben nach Glück hineinfallen und nicht mehr hinausfallen.
  • – Zopf: Für Glück und Kraft steht ein geflochtener Zopf. Daher trägt die Braut einen solchen mit Stolz. Mit viel Mühe und Liebe wird er geflochten und sieht demnach sehr hübsch aus. Bräute in Irland geben für den Friseur am Hochzeitstag verhältnismäßig viel Geld aus.
  • – Band: Nach der Trauung wird um die Handgelenke von Mann und Frau ein Band geknotet. Das stellt “Den Bund der Liebe” symbolistisch dar und soll eine ewige Verbindung repräsentieren. Das Band wird danach mit nach Hause genommen, wo es als Andenken immer daran erinnert.

Die Musik bei irischen Hochzeiten:

Iren legen besonderen Wert auf Musik. Natürlich sollte diese gerade bei Hochzeiten sorgfältig ausgewählt werden und für Stimmung sorgen. Dabei gibt es nach der Tradition einen bestimmten Ablauf.

  • – Harfe: Vor und während der Hochzeit sorgt die Harfe für romantische Atmosphäre. Sie ist das Wahrzeichen Irlands und sollte demnach auf irischen Hochzeiten nicht fehlen. Als Sinnbild für Romantik und Zartheit ist sie passend zum Thema.
  • – Dudelsack: Nach der Hochzeit darf es unterhaltsamer zugehen. Das Ehepaar tritt aus der Kirche und draußen stehen Dudelsackspieler. Dies sorgt für Stimmung und der Dudelsack ist natürlich auch ein Symbol Irlands.

Nach der Hochzeit:

Auch nach dem Tag der Hochzeit geht es irisch weiter. Die Gäste erscheinen am nächsten Tag im Haus der frisch gebackenen Eheleute. Gemeinsam wird gefrühstückt. Erst dann wird das Ehepaar in die Flitterwochen verabschiedet.

Die Flitterwochen haben ihren Ursprung übrigens auch in Irland.

Einen Monat lang tranken die frisch vermählten Iren Honigwein. Dem Glauben nach stärkt der Met die Fruchtbarkeit und Männlichkeit. So wird möglichst schnell für Nachwuchs gesorgt. Heutzutage möchte man die Tradition nicht brechen und sollte wenigstens ein paar Gläser Honigwein gemeinsam trinken.

Hochzeitsbräuche in Frankreich – von konservativ bis extravagant

Paris gilt als die Stadt der Liebe und zieht Jahr für Jahr tausende heiratswillige Menschen an. Sei es um einen unvergesslichen Heiratsantrag unter dem Eiffelturm zu machen oder um eine Hochzeit in einem der weltberühmten Restaurants zu veranstalten. Generell gilt Frankreich als ein romantisches Land. Infolgedessen wenig verwunderlich, dass ein reges Interesse an französischen Hochzeitsbräuchen besteht. Doch diese sind keineswegs alle romantisch. Gelegentlich kann es auf französischen Hochzeiten ganz schön kurios zugehen.

Traditionelle Hochzeit in weißem Brautkleid

Mittlerweile ist es nicht mehr so üblich wie früher, dass Frauen ganz in weiß heiraten. Wenngleich das (vor allem in unserer westlichen Kultur) in den meisten Fällen immer noch der Fall ist, werden immer häufiger farbenfrohe und extravagant geschnittene Brautkleider getragen. Französische Bräute sind aber in der Regel traditionsbewusst und belassen es bei einem weißen Brautkleid. Verwunderlich ist das allerdings nicht. Schließlich kommt dieser Brauch, der Reinheit und sexuelle Unberührtheit symbolisieren soll, aus Frankreich. Popularität erlangten die weißen Kleider 1853 durch die Hochzeit der französischen Kaiserin Eugénie Napoleon III. Seitdem findet sich diese traditionelle französische Erfindung auf der ganzen Welt. Genaugenommen kam diese Tradition jedoch bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf. So oder so steht außer Frage, dass es sich hierbei um den bedeutendsten französischen Hochzeitsbrauch handelt. Schließlich hatte er weltweite Auswirkungen.

Kurioser französischer Hochzeitsbrauch für feierwütige Hochzeitsgäste

Viele französische Hochzeiten werden etwas konservativ abgehalten. Doch gelegentlich kann es ganz schön zur Sache gehen. Gerade gegen Ende der Hochzeit, wenn nach Herzenslust gefeiert und getrunken wird, ist es üblich, dass die Braut von Männern umringt wird und anfängt wild herumzutanzen. Dabei wird die Frau von den Männern angefeuert und beginnt ihr Hochzeitskleid nach und nach entlang des Beines hochzuziehen. Damit das Spektakel fortgeführt wird, müssen die Männer allerdings Geld bieten. Dabei machen auch die anwesenden Frauen mit, um den Preis weiter in die Höhe zu treiben. Das Schauspiel endet dann, wenn das Strumpfband der Frau sichtbar wird. Dieses bekommt dann der Mann mit dem höchsten Gebot. Je nach Alkoholpegel kann es jedoch zu kleineren Missgeschicken kommen. Hier müssen die Freundinnen oder der Bräutigam zu Hilfe eilen. Zugegebenermaßen ein etwas verrückter Brauch, der aber zumindest jede Hochzeit in Schwung bringt.

Hochzeitstag Geschenkideen

Der Hochzeitstag ist für jedes Ehepaar ein sehr wichtiger Tag im Jahr, denn an diesem Tag jährt sich der Tag der Hochzeit. Der Hochzeitstag ist dabei eine romantische Gelegenheit, um dem Partner zu zeigen, das er noch immer der wichtigste Mensch im Leben des Anderen ist und man noch genauso glücklich ist, wie am Tag der Hochzeit. Das Geschenk für den Hochzeitstag sollte deshalb mit Bedacht ausgewählt werden. Für Viele ist es wichtig, für den Hochzeitstag ein besonderes, ausgefallenes und individuelles Geschenk zu finden.

Lied

Eine besonders zauberhafte Idee für den Hochzeitstag ist ein eigenes Lied für den Ehepartner. Mit einem eigenen Lied hat man nicht nur ein einmaliges Geschenk sondern auch ein sehr Persönliches. In solch einem Lied wird der Vorname des Partners gesunden. Zudem ist es auch möglich, das die Namen beider Ehepartner in dem Lied gesungen werden. Auch für das Intro kann bei diesem Geschenk ein eigener Text bestimmt werden. Das Lied wird auf einer CD geliefert, auf dessen Cover das Hochzeitsdatum aufgedruckt werden kann sowie auch die Namen des Hochzeitspaares. Neben dem persönlichen Lied kann die CD auch den Kaiserwalzer enthalten, um an den Tag der Hochzeit auf eine weitere Art und Weise zu erinnern.

Sternschnuppe

Eine weitere außergewöhnliche Art für ein Hochzeitstag Geschenk ist eine Sternschnuppe. Wie jeder weiß, darf man sich beim Anblick dieser etwas wünschen. Die Sternschnuppe in einer Geschenkbox bietet die Möglichkeit, sich jederzeit etwas wünschen zu können. Die Geschenkbox enthält ein Stück einer echten Sternschnuppe. Neben der Möglichkeit des Wünschens ist die Sternschnuppe in der Geschenkbox auch ein Glücksbringer für den oder die Beschenkte. Die Sternschnuppe kann zudem auf den Namen des Beschenkten getauft werden, was einen hohen Persönlichkeitsfaktor bietet.

Hochzeitsstein

Ein weiteres persönliches und besonderes Geschenk ist ein Hochzeitsstein. Bei solch einem Stein handelt es sich um einen Glasdiamanten, welchen man in den Farben weiß, rosa und blau findet. Gehalten ist er in einem romantischen Ringmotiv mit einem Swarovski-Stein. In diesen Stein lässt sich, ganz nach Wunsch, individuell eine Gravur in Gold oder Silber einarbeiten. Vom Namen der Braut oder des Bräutigams besteht ebenso die Möglichkeit, das Datum der Hochzeit eingravieren zu lassen. Der Hochzeitsstein befindet sich in einer ansprechenden Geschenkbox, welche individuell ausgewählt werden kann. In dieser Geschenkbox kann der Stein verschenkt werden, sicher aufbewahrt und ebenso, zum immer wieder ansehen, auch ausgestellt werden.

Englische Bräuche zur Hochzeit

Die Engländer sind ein Volk, dass seine Traditionen so gerne pflegt wie kaum ein anderes. Ob fünf Uhr Tee oder die berühmte britische Etikette, hier legt man Wert auf seine Gepflogenheiten. So auch werden bei Hochzeiten bestimmte Bräuche nach wie vor gerne zelebriert.

Welche das sind und worauf man dabei achten muss, stellen wir hier vor.

Das Fest wirft seine Schatten voraus

In England heiratet man selten spontan, traditionell wird das Hochzeitsfest lange im Voraus geplant. Schon Monate vor der Zeremonie versendet das Brautpaar die Einladungen zur Ihrer Hochzeit und schaltet in der örtlichen Presse eine Hochzeitsanzeige, damit die ganze Gemeinde von der bevorstehenden Eheschließung erfährt.

Drei Wochen vor der (kirchlichen) Trauung wird die Ankündigung vor der Gemeinde verlesen. Bei der Ankündigung der Hochzeit darf das zukünftige Ehepaar jedoch nach alter Tradition nicht Zugegen sein.

Die Generalprobe

In England ist es nach wie vor Tradition, die Hochzeitszeremonie bereits einen Tag vor der eigentlichen Trauung zu proben. Allerdings gibt es in Großbritannien anschließend keine große Feier nach der Probe, wie es zum Beispiel in den USA üblich ist.

Eine Hochzeit im Herbst bringt Segen

Im früheren England verlegte man Hochzeiten gerne in den Herbst, denn zu dieser Jahreszeit hatte man dank der Erntezeit reichlich Speisen zur Verfügung. Wer im September heiratete, dem wurde eine glückliche und gesegnete Ehe vorhergesagt. Und auch heute noch legen viele Brautpaare ihre Hochzeit in den üppigen britischen Herbst um ihrer Ehe, dem Brauchtum nach zu urteilen, einen guten Einstand zu geben.

Britisches Festessen – Das wedding breakfast

Am Tage der Hochzeit wird die gesamte Hochzeitsgesellschaft vom Brautpaar zum traditionellen Wedding breakfast eingeladen. Dieses Essen ist jedoch kein Frühstück im eigentlichen Sinne, sondern eher ein feierliches Dinner mit dem Brautpaar und seinen Gästen bei dem ein erlesenes Menü angeboten wird.

Mit Honigwein in die Flitterwochen

Wir alle kennen den Begriff Honeymoon, der für die traditionellen Flitterwochen steht. Dass dieser Begriff aus einem englischen Brauchtum hervorgeht, wissen jedoch nur die wenigsten. Dieser besagte, dass die braut nach der Hochzeit einen Monat lang regelmäßig Honigwein (Met) trinken musste. Dieser Honigwein sollte die Fruchtbarkeit steigern und so den gewünschten (männlichen) Nachwuchs schnell nach der Hochzeit ankündigen.

Das Strumpfbandwerfen

Was für die Braut das Brautstraußwerfen, ist in England für den Bräutigam das Strumpfbandwerfen. Der Bräutigam nimmt seiner angetrauten braut das Strumpfband vom Bein und wirft es dann anschließend rücklings den Junggessellen zu. Wie beim Brautstrauß auch gilt nach alter britischer Tradition, dass derjenige, der das Strumpfband fängt, eine baldige Hochzeit erwarten kann.

Süßes zur Hochzeitsfeier

Die Hochzeitstorte ist ein besonderes Highlight, dass auf keiner Hochzeitsfeier fehlen darf. Ihr Auftritt ist ein besonderer Moment auf jeder Feier. Doch direkt nach dem Essen möchte das Brautpaar seinen Gästen bereits ein leckeres Dessert anbieten, bevor die Torte zu einem späteren Zeitpunkt angeschnitten wird.

Doch was kann man als kulinarisches Highlight zum Dessert anbieten? Gibt es eine erfrischende Alternative zum Kuchen?

Das richtige Dessert zur Jahreszeit

Die Wahl der Speisen sollte sich der Jahreszeit anpassen, in dem die Hochzeit gefeiert wird. Während man im Winter eher zum klassischen Bratapfel greift, passen im Sommer erfrischende Eiscremes besser zum Abschluss eines köstlichen Dinners. Ein fruchtig-leichter Obstsalat kühlt die heiße Stimmung auf Sommerhochzeiten merklich ab während leckere Donuts zu einem deftigen Essen im Winter gut passen.

Nicht nur für die kleinen Gäste: Süßigkeiten Buffet

Schokolade, Gummibärchen und Brausebonbons, ein Candy-Bar ist auf Hochzeiten ein stets frequentierter Bereich. Nicht nur die Jüngsten genießen eine Auswahl herrlicher Süßigkeiten, bei denen man nach dem Essen gerne mal zugreift. Stellen Sie eine kleine Auswahl beliebter Naschereien an einen präsenten Platz. In dazugelegten kleinen Papiertüten kann sich der Gast dann eine kleine Tüte mit den Lieblingssüßigkeiten zusammenstellen.

Bunte Vielfalt: Macarons

Sie sind leicht und lecker, sehen toll aus und die bunte Auswahl ist am Dessert-Buffet ein echter Hingucker: Macarons sind ein beliebter Snack nach einer üppigen Mahlzeit. Die französischen Klassiker überzeugen durch ihre Handlichkeit und natürlich dem besonderen Geschmack. Als edles Dessert macht sich diese kleine Nachspeise gut im Nachspeisen Buffet.

Früchte am Schokobrunnen – der beliebte Klassiker

Bersonders wenn Ihre Hochzeit in die Sommerzeit fällt, genießen Gäste und Brautpaar eine erfrischende Nachspeise, die nicht zu schwer wirkt und den Körper abkühlt. Ein reichhaltiges Obstbuffet ist hier genau das richtige Angebot. Stellen Sie Stäbchen bereit, auf denen das fruchtige Nachwerk aufgespießt werden kann. Ein Schokobrunnen ist nach wie vor beliebt, um auch das herz von Schokoliebhabern zu begeistern. Hier kann der Gast nach Lust und Laune seine Obstkomposition mit der süßen Masse veredeln.

Cupcakes für Jung und Alt

Auch Cupcakes sind ein beliebtes Dessert auf dem Hochzeitsbuffet. Die kleinen Küchlein sind handlich und können so als Fingerfood-Nachspeise gereicht werden. Bieten Sie eine kleine Auswahl unterschiedlicher Geschmacksrichtungen an.

Köstliche Cremespeisen

Wer nicht zum Backwerk greifen will, bietet als Alternative frische Cremespeisen an, die in hohen Gläsern arrangiert, auch optisch etwas hermachen. Ob klassischer Pudding oder bayrische Creme, Ob fruchtige Quark-Creme oder leichtes Joghurt Dessert, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesteckt.

Hochzeitsvorschläge: Wie man sie dazu bringt “Ja” zu sagen

Der Heiratsantrag ist ein ganz besonderer Moment, der ein Leben lang nicht vergessen wird. Doch viele Männer tun sich schwer, den richtigen Moment für den Antrag zu finden oder eine romantische Atmosphäre zu schaffen.

Mit unseren Tipps, sagt sie aber dennoch garantiert “Ja” zu der Frage aller Fragen.

Der passende Moment für die Verlobung

Weihnachten oder Silvester sind klassische Momente an denen viele Männer gerne den Heiratsantrag machen. Oder sie nutzen den Jahrestag oder den Geburtstag der Liebsten um die große Frage zu stellen. Den perfekten Zeitpunkt gibt es sicher nicht, ob von langer Hand geplant oder ganz spontan, dass ist Jedem selbst überlassen. jedoch sollte man immer daran denken, dass dieser Moment ein ganz besonderer Augenblick für die gefragte ist, ein nettes Ambiente sollte daher schon gegeben sein.

Wo macht man den Antrag?

Im Restaurant bei einer Flasche Champagner oder hoch über den Wolken beim Flug in den Traumurlaub? Die Welt steht Ihnen offen. Wer nicht in die Ferne schweifen möchte, der kann den Antrag an einem Ort machen, der Ihnen als Paar wichtig ist. Das kann der Ort des Kennenlernens sein, oder dort, wo sie sich das erste Mal geküsst haben. Ein romantischer Strand ist immer eine tolle Kulisse für einen Antrag,

Für Überraschungen sorgen

Ihre Liebste ahnt nichts und Sie möchten sie so gut wie möglich überraschen? Weihen Sie so wenig Menschen wie möglich von Ihrem Vorhaben ein, das verringert die Gefahr, dass Ihre zukünftige Verlobte doch etwas mitbekommt. Schaffen Sie eine entspannte Situation, und organisieren Sie die Überraschung (Flashmob, Picknick im Wald, Videomessage) so gut es geht, damit die Überraschung gelingt,Hier ein paar Vorschläge für den perfekten Antrag

Kein Mann vieler Worte

Manchen Männern fällt es schwer, die richtigen Worte zu einem Antrag zu finden. Den Antrag können Sie auch ohne viele Worte machen.

Eine witzige Idee sind sogenannte Zaubertassen, die man online individuell bedrucken lassen kann.

Lassen Sie die Frage aller Fragen auf einen solchen Zauberbecher drucken und befüllen Sie diesen am Morgen mit einem Heißgetränk für die Liebste. War vorher noch nichts zu sehen, erscheint nun wie von Zauberhand die Frage nach dem Ja.

Auch schön ist eine individuell gestaltete Postkarte, mit einem gemeinsamen Foto des jungen Paares, auf dem die Frage zu finden ist.

Sie lieben asiatisches Flair? Ein Glückskeks, auf dessen Zettel Ihre Frage steht, kommt sicher gut an.

Der große Auftritt

Beim gemeinsamen Besuch der Lieblingsband machen Sie vor der Bühne, oder auch nach Möglichkeit auf der Bühne den Antrag vor großem Publikum.

Organisieren Sie einen Flashmob, der beim gemeinsamen Stadtbummel plötzlich für einen besonderen Moment sorgt. So erregen Sie nicht nur das Aufsehen der zukünftigen Braut.

Hochzeitstraditionen in Italien

Italien ist bekannt Temperament, Lebensfreude und eine schmackhafte Landesküche. Der folgende Beitrag informiert über traditionelle, italienische Hochzeitsbräuche.

Wie hierzulande ist auch in Italien eine standesamtliche Voraussetzung. Da die meisten Italiener gläubige Katholiken sind, krönen die meisten Paare ihre Eheschließung durch eine kirchliche Trauung. Im Unterschied zu Deutschland ist es italienischen Paaren jedoch möglich, auf eine separate standesamtliche Eheschließung zu verzichten und sich für die sogenannte “Konkordatsehe” zu entscheiden, da die Kirche in Italien vom Staat dazu berechtigt wurde, auch die standesamtliche Heirat durchzuführen.

Traditionen bei der Hochzeitskleidung

Traditionell trägt die Braut am Vortag ihrer Hochzeit grüne Kleidung. Die Farbe Grün symbolisiert Fruchtbarkeit. Am Tag der Hochzeit entscheiden sich die meisten Frauen für ein klassisches, weißes Hochzeitskleid und einen Schleier als Symbol für ihre Unschuld. Das Zerreißen des Schleiers mit Einverständnis der Braut soll dem Ehepaar Glück bringen.

Traditionsgemäß verzichtet die Braut bis nach der Trauung auf das Tragen von Goldschmuck, da es laut einem Aberglauben Pech bringt.

Der Bräutigam trägt zum Schutz vor bösen Geistern ein kleines Eisenstück in seiner Hosentasche.

Ablauf eines traditionellen Hochzeitstages in Italien

Einem alten Aberglauben zufolge bringen Ehen, die dienstags oder freitags geschlossen wurden, Unglück. An Samstagen heiraten Witwen, die ein zweites Mal ihre Liebe fürs Leben gefunden haben. Die meisten italienischen Brautpaare heiraten traditionell an einem Sonntag.

Eine wichtige Rolle übernimmt der Brautvater. Seine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass sich Bräutigam und Braut am Vortag der Trauung nicht sehen. Am Hochzeitstag führt er seine Tochter in die Kirche und übergibt sie dem glücklichen Bräutigam. Es gibt allerdings noch eine weitere Tradition, bei welcher das Hochzeitspaar gemeinsam zu Fuß zur Kirche geht. Dabei legen die Bewohner dem Paar Hindernisse in den Weg, um zu prüfen, ob das Paar auch holperige Situation gemeinsam bewältigt. Der Eingang zur Kirche wird traditionell ebenfalls von Freunden mit einer Schleife verschlossen, die von Braut und Bräutigam gemeinsam entknotet werden muss.

Nach vollzogener Trauung wird in einer Festlocation ein üppiges Festmahl serviert. Ein gegrilltes Lamm und ein Spanferkel dürfen nicht fehlen. Das Hochzeitsessen kann aus vier bis zehn Gängen bestehen. Die Hochzeitstorte wird erst angeschnitten, nachdem der letzte Gang des Hochzeitsmahles aufgetischt wurde. Den Abschluss des Festmahls bilden Liköre und italienische Kaffeespezialitäten.

Eine der bekanntesten Traditionen einer italienischen Hochzeit sind die Gastgeschenke (Bonboniera). Dabei handelt es sich um liebevoll ausgesuchte kleine Süßigkeiten. Sie werden vom Brautpaar aus Dankbarkeit an die Hochzeitsgäste verschenkt. Häufig handelt es sich dabei um Mandelkonfekt.

Die Aufgaben der Trauzeugen bei einer Hochzeit

Die Trauzeugen gehören neben dem Brautpaar und den Brauteltern zu den Hauptpersonen auf einer Hochzeit. Sie bezeugen nicht nur die Eheschließung, auch nach der Hochzeit sollten sie dem Ehepaar beratend zur Seite stehen, falls Probleme auftauchen. Die große Ehre und Auszeichnung, als Trauzeuge für eine Hochzeit ausgewählt zu werden, ist was ganz Besonderes. Meistens ernennt man die besten Freunde oder die Geschwister zum Trauzeugen, denn ein enges Verhältnis hat ganz besondere Vorteile.

Zu den Aufgaben der Trauzeugen gehört es, bei der passenden Garderobe für die Braut und den Bräutigam behilflich zu sein, sie bei den Einkäufen begleiten und tatkräftig beraten. Auch die Ausrichtung und Planung vom Junggesellenabschied und dem Polterabend übernehmen die jeweiligen Trauzeugen. Sie unterstützen das künftige Brautpaar bei allen Vorbereitungen für den wichtigen Tag und helfen beispielsweise bei der Suche nach der passenden Location oder der Gestaltung der Einladungskarten. Sie stehen dem Brautpaar bei allen wichtigen Fragen beratend zur Seite. Auch bei der Auswahl der geeigneten Hochzeitsdekoration ist ihre Meinung gefragt. Die Überwachung der Geschenkeliste, oder das Schmücken und Fahren mit dem Hochzeitsauto gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Trauzeugen. In Absprache mit dem künftigen Paar können die Trauzeugen auch den Sektempfang koordinieren oder Überraschungen einplanen, die das Brautpaar nach dem Verlassen der kirchlichen Zeremonie begeistern wird, wie zum Beispiel das traditionelle Bewerfen mit Reiskörnern, Konfetti oder Blütenblättern. Der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Vor der Trauung hat der Trauzeuge des Bräutigams die verantwortungsvolle und große Aufgabe, die Ringe aufzubewahren und diese dem Bräutigam am Hochzeitstag zu überreichen. Das Halten des Brautstraußes während der feierlichen Zeremonie übernimmt selbstverständlich auch einer der beiden Trauzeugen.

Wenn Spiele, Reden oder aber Überraschungseinlagen während der Hochzeitsfeier geplant sind, ist das Organisationstalent der Trauzeugen unverzichtbar. Als wichtiger Ansprechpartner bei dem Fest stehen sie den Gästen oder Lieferanten jederzeit zur Verfügung, um das Brautpaar zu entlasten. Wenn die beiden Trauzeugen sich gut verstehen, ist es eine sehr schöne Geste, dem Hochzeitspaar eine unvergessliche Rede zu halten. Diese darf ruhig emotional, lustig, mit kleinen Anekdoten und mit vielen Erinnerungen an die gemeinsam erlebten Momente vorgetragen werden.

Wenn man als Trauzeuge ausgewählt wird, ist das schon eine große Ehre. Die damit verbundenen Aufgaben während der ganzen Vorbereitungen zur Hochzeit und bei den Feierlichkeiten, bestärkt die enge Freundschaft zwischen Brautpaar und den Trauzeugen in positiver Weise.

Was Sie über den Brautstrauß wissen sollten

Wie kein anderes Accessoire zieht das Bouquet alle Blicke an. Es lohnt sich, den Brautstrauß mit besonderer Sorgfalt auszuwählen. Stellen Sie sich vor dem Kauf am besten die W-Fragen: Wer, was, wann, wo, wie?

Wer besorgt den Brautstrauß?

Es ist nur natürlich, dass der Mann seiner Angebeteten Blumen schenkt. Lassen Sie ihm diese Freude, er darf das Bouquet bezahlen. Aber bei der Wahl sollte die Braut mitreden. Der Bräutigam hat ja das Braut-Kleid nicht gesehen. Wie kann er wissen, welche Farben passen? Riskieren Sie es nicht, an Ihrem Hochzeitstag mit einem Rosenstrauß dazustehen, obwohl Sie eigentlich ein schlichtes Bouquet aus zarten Frühlingsblumen wollten.

Was für Blumen sollen es sein?

Es gibt so viele Blumen, wie es Wünsche gibt. Jede Blume hat ihre Sprache, ihre Bedeutung. Rote Rosen verraten leidenschaftliche Liebe, die Calla spricht von Reinheit und Anmut. Von Schönheit und Verehrung erzählt die Orchidee. Die Myrte, als traditionelle Hochzeitsblume, verspricht Fruchtbarkeit. Auch Hopfen, Rosmarin und Efeu haben ihre Berechtigung im Brautstrauß.

Lassen Sie sich nicht verwirren. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack. Achten Sie darauf, dass der Brautstrauß zum Thema der Hochzeitsfeier passt, dass die Blumen des Bouquets sich im Kirchen- und Tischschmuck wiederholen.

Wann findet die Hochzeit statt?

Es muss nicht immer Mai sein, um Hochzeit zu feiern! Jeder Monat hat seinen Reiz und bietet passende Blumen. Gewächshäuser und Flugtransporte machen es möglich, zu jeder Jahreszeit jeden Blumenwunsch zu erfüllen. Trotzdem ist es am schönsten, wenn das Bouquet die Jahreszeit widerspiegelt.

Wo wird gefeiert?

Sie denken an die geschmückte Kirche oder an ein nüchternes Standesamt? Wo findet der Empfang statt, wo das Hochzeitsmahl? Werden Sie aus weißen Porzellan-Tellern im Nobelrestaurant speisen oder aus Wegwerfgeschirr in einer Scheune? Ob als Prinzessin in einem Schloss oder als Boho-Braut mit einem Blumenkranz im Haar in der freien Natur: der Brautstrauß sollte zur Location passen.

Wie soll der Brautstrauß aussehen?

Hier haben Sie die Qual der Wahl. Wählen Sie zwischen einfarbig oder bunt, groß oder klein, schlicht oder aufregend. Beliebt sind nach wie vor Biedermeier-Sträußchen oder runde Kugel-Bouquets aus gemischten Blüten. Längliche Bouquets werden in der Armbeuge getragen, Wasserfall-Brautsträuße sind mit Blätter- und Blumenranken nach unten hin verlängert.

Egal in welcher Form, der Brautstrauß unterstreicht Ihren Stil.

Spanische Hochzeitstraditionen

Wenn in Spanien Hochzeit gefeiert wird, laden die Brauteltern nach alter Tradition die Gäste ein. Erwartet werden die gesamte Familie, Freunde und Arbeitskollegen, sodass zweihundert bis dreihundert Gäste keine Seltenheit sind. In Spanien ist die kirchliche Trauung bereits rechtskräftig und somit bedarf es keiner standesamtlichen Zeremonie. Die lebenslustigen Spanier beginnen schon am Vorabend der Hochzeit, sich auf das Fest im Hause der Brauteltern einzustimmen. Es findet ein gemeinsamer Umtrunk statt, bei dem den Gästen spanische Spezialitäten serviert werden. Nach alter Sitte wird der künftigen Braut von Freundinnen und Frauen aus den Dörfern ein Kieferstrauß überreicht und ihr ein Ständchen vorgetragen. Wenn das Paar in der Stadt Hochzeit feiert, empfangen sie ihre Gäste in einem Hotel und nimmt gemeinsam das Abendessen ein. Hier werden die eingeladenen Personen, die von weither angereist sind, auch untergebracht.

Obwohl heutzutage viele der Bräute in Weiss heiraten, trugen die Frauen im Gegensatz zu Deutschland traditionell ein schwarzes Brautkleid mit viel Spitze und Rüschen. Die schwarze “Mantilla”, ein spitzenbesetzter Schleier, durfet auch nicht fehlen. Auch rassige Flamencokleider in der Farbe rot, werden in Spanien als Brautkleid gerne getragen. Der Bräutigam bekommt vor der Hochzeit einem alten Brauch zufolge ein selbs tbesticktes Hemd geschenkt, welches er an dem großen Tag trägt. Beim Brautstrauß dominiert die Farbe orange, die in Spanien für Schönheit und Fruchtbarkeit steht. Dieser wird nicht geworfen, sondern an einen Gast übergeben.

Einem alten Brauch zufolge übergibt der Bräutigam seiner Braut vor der Trauung dreizehn Münzen, die die Braut während der feierlichen Zeremonie in einem kleinen Beutel trägt. Diese Geste bedeutet, dass er ein Leben lang für sie sorgen wird. Zudem symbolisieren die Münzen Jesus und seine Jünger. Wenn das Brautpaar die Kirche verlässt, wird es ganz traditionell mit Reis beworfen, danach begibt man sich zu der ausgewählten Location. Ein wichtiger Bestandteil der Hochzeit ist das Festmahl, das sich über viele Stunden zieht. Es wird gerne viel und üppig gegessen. Eines der größten Highlights bei einer spanischen Hochzeit ist das Anschneiden der spektakulären Hochzeitstorten, die mit einem Schwert vollzogen wird.

Nach dem Essen werden die Geschenke an die Brautleute übergeben. Danach verteilt das Brautpaar Gastgeschenke; Süßigkeiten für Kinder, kleine Präsente für Männer und Frauen. Das Brautpaar eröffnet den ersten Tanz und dann wird gefeiert, getanzt und getrunken, bis in die frühen Morgenstunden. Am Tag nach der Hochzeit trifft man sich noch mal mit den Gästen und Familienmitgliedern und den lässt den Tag gemütlich ausklingen.